10.03.2006 Schnellster Supercomputer Europas JUBL
In Jülich wurde am 06.03.2006 der schnellste Supercomputer Europas, der mit 44,8 Teraflops pro Sekunde komplizierteste Simulationen berechnen kann, eingeweiht. Der JUBL (Jülich Blue Gene/L) passt mit seinen 16.384 Prozessoren in vier schrankgroße Türme. Unter den rein wissenschaftlich orientierten Forschungseinrichtungen steht das Forschungszentrum laut Betreiber damit weltweit auf Platz eins. Gebaut wurde das wesentlich platz- und energiesparende Modell von IBM.
Die neue Technologie gilt als Schlüssel zu grundlegenden Erkenntnissen in Biologie, Chemie, Physik und Klimaforschung. Die Hälfte der Rechenkapazität steht dem Forschungszentrum und der Industrie zur Verfügung, die andere Hälfte wird bundesweit an wissenschaftliche Projekte vergeben.
Die Jülicher Wissenschaftler beschreiben JUBL als Universalwerkzeug in der Forschung und Entwicklung, denken aber schon jetzt an die nächste Generation der Supercomputer, da der Bedarf an Rechenkapazität in fünf Jahren schon 1000-mal so groß sein wird wie heute.
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